Gewebte
Teppichböden

Beim Weben werden Kett- und Schussfäden rechtwinklig miteinander verflochten, wodurch ein besonders stabiles Gewebe entsteht. Gewebte Teppiche gibt es als Schlingenware oder Velours.

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Ja, wir beherrschen die Kunst des Teppichwebens. Und darauf sind wir stolz. 

Sie haben Interesse an einem gewebten Teppich? 
Wir beraten Sie gerne. Für uns ist jeder gewebte Teppich ein Unikat und so behandeln wir ihn auch. Treten Sie mit uns und unserem Außendienst in Kontakt und wir stellen Ihnen die Möglichkeiten, Ihren Wunsch-Webteppich zu gestalten, vor und unterstützen Sie. 
Ein Anruf bei unserem Außendienst genügt.

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Gewebte Teppichböden
als Ausdruck exklusiven Stils

Generell hat sich an dem Grundprinzip des Teppichwebens über Jahrtausende kaum etwas verändert. Dennoch entwickelt DAS TEPPICHWERK die traditionelle Handwerkskunst seit mehr als 140 Jahren kontinuierlich weiter, setzt mit neuen Techniken immer wieder wegweisende Akzente. 

Weben ist heute wie vor hunderten Jahren die qualitativ anspruchsvollste und hochwertigste Verarbeitungsart von Teppichböden. Besonders im Objektbereich sind Webteppichböden wegen ihrer enormen Qualität, Strapazierfähigkeit und Langlebigkeit unverzichtbar. 

Webteppichböden kommen nicht nur in einer Optik daher. Gewebte Teppiche können als Velours und als Schlingenware hergestellt werden.

Veloursteppichböden

Eine kurzflorige, weiche Webware, die in vielen verschiedenen Farben erhältlich ist und durch das Ausheben unterschiedlich farbiger Garne vielfältige Designs ermöglicht.

Schlingenteppichböden

Eine feste und strapazierfähige Webware, die in vielen verschiedenen Farben erhältlich ist. Designs sind durch das Einsetzen unterschiedlich farbiger Spielfäden sowie optionaler Glanzfäden möglich.

Ein bisschen Teppich-Wiki gewünscht?

Weben ist eine der ältesten handwerklichen Tätigkeiten des Menschen. Mindestens zwei Fadensysteme, die Kettfäden und die Schussfäden, werden rechtwinklig verkreuzt. Die vorgespannten Kettfäden bilden den Träger, die Schussfäden werden sukzessiv von einer Webkante zur anderen eingezogen. Das Ergebnis ist ein Gewebe, ein Tuch, ein Teppich...

Warum sind – gerade im Objektbereich –
Anwender überzeugt von einem Webteppich?

Widerstandsfähigkeit

Bei Webware wird die Noppeneinbindung durch gesponnene Bindegarne (Bindekette, Stofferkette, Schuss) erreicht. Grundgewebe solcher Konstruktionen geben dem Teppichboden zugleich von sich aus bereits eine sehr hohe Festigkeit und Stabilität. Gewebter Teppichboden ist gegenüber Zug-, Schub- und Zerrbelastungen (Rollen, Schieben – auch schwerer Gegenstände -, etc.) sehr widerstandsfähig.

Materialeinsatz

Wird für das Polmaterial bei Webware ein schwächer texturiertes Polyamid-Fasermaterial, dafür aber als gesponnenes Garn in 2-fach Verzwirnung, eingesetzt, wird folgendes erreicht:


  • Stützung des gesamten Noppenaufbaues von der Basis her durch Spinnfaserspitzen
  • ungewöhnliche Elastizität des Pols durch die spiralförmige Zwirnung.
  • gleichmäßiges Warenbild über jahrelange Nutzungszeiträume; selbst bei partieller Nutzung praktisch keine elastizitätsbedingte Laufstraßenbildung
  • besonders dichte, geschlossene Oberfläche.
  • erleichterte Pflege durch hervorragende Schmutzabtragungs-Eigenschaften der Faser- und Garnkonstruktion.   
     
Nutzschicht

Die Polrohdichte, d.h. das Gewicht des Polmaterials über Grund in g/cm3 und damit der eigentlichen Nutzschicht, sagt vergleichsweise mehr aus als die Noppenzahl. Bei gewebten Belägen ist der Wert der Polrohdichte selbst bei niedrigen Noppenzahlen in der Regel sehr hoch.

Garnqualität

Bei Webware erfolgt die Durchfärbung im Garn, so dass ein gleichmäßiger Warenausfall jeder Webpartie erreicht werden kann.